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⚠️ Nehmen Sie gerinnungshemmende Medikamente ein (zum Beispiel Acenocoumarol oder Warfarin)? Natto ist eine der reichsten natürlichen Quellen für Vitamin K, das die Wirkung dieser Medikamente beeinflussen kann. Besprechen Sie Ernährung und Nahrungsergänzung mit Ihrem Arzt. Lesen Sie die wichtigen rechtlichen und medizinischen Hinweise.
Natto ist eine der reichsten natürlichen Quellen für Vitamin K, hauptsächlich in Form von Menachinon-7 (K2 MK-7). Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei und Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei (Verordnung (EU) 432/2012). Auf dieser Seite haben wir Wissen über die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Angaben, die Bioverfügbarkeit von MK-7 sowie die Unterschiede zwischen den Formen von Vitamin K zusammengetragen.
Warum Natto eine der reichsten Quellen für Vitamin K in Form von MK-7 ist
Natürliches Natto hat einige Eigenschaften, durch die es sich von anderen Vitamin-K-Quellen unterscheidet:
- Hoher Gehalt: frisches Natto enthält etwa 1970 µg Vitamin K pro 100 g, überwiegend in Form von K2 MK-7.
- Form K2 MK-7: die langkettige Form Menachinon-7 hat eine lange Halbwertszeit im Organismus, was wissenschaftliche Studien bestätigen[1].
- Natürlicher Ursprung: Vitamin K2 MK-7 entsteht während der Fermentation von Soja durch die Bakterien Bacillus subtilis Natto. Es wird natürlich von anderen Verbindungen der fermentierten Soja begleitet, darunter dem Enzym Nattokinase.
Warum die Form MK-7 von Bedeutung ist
Vitamin K2 kommt in mehreren Formen vor (Menachinone von MK-4 bis MK-13). MK-7 ist die langkettige Form mit langer Halbwertszeit, wodurch es länger im Organismus verbleibt als das kurzkettige MK-4 und bei einmal täglicher Aufnahme einen stabileren Spiegel ergibt. Ein vollständiger Vergleich beider Formen ist im Artikel Vitamin K2 MK-7 oder MK-4, Unterschiede zwischen den Formen zu finden.
Vitamin K und die Erhaltung normaler Knochen
Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei (Verordnung (EU) 432/2012). Dies ist die einzige zugelassene gesundheitsbezogene Angabe, die Vitamin K mit dem Knochengewebe verbindet.
Was die Wissenschaft sagt. In der wissenschaftlichen Literatur konzentrieren sich Studien zu Vitamin K2 MK-7 und Knochengewebe auf die Aktivität von Osteocalcin, einem calciumbindenden Protein in der Knochenmatrix. Vitamin K ist einer der Kofaktoren, die zur Aktivierung von Osteocalcin benötigt werden[2]. Eine dreijährige Studie aus dem Jahr 2013 zeigte einen Einfluss niedriger MK-7-Dosen auf Marker der Erhaltung der Knochenstruktur bei Frauen nach der Menopause[2].
Im Einklang mit dem Lebensmittelrecht beschreiben wir an dieser Stelle den wissenschaftlichen Kontext. Die einzige zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zu Vitamin K und Knochen bleibt der Wortlaut aus der Verordnung (EU) 432/2012 (oben).
Vitamin K, Vitamin D und Magnesium in der Ernährung
Vitamin K, Vitamin D und Magnesium sind Bestandteile, deren zugelassene EFSA-Angaben sich im Kontext des Knochensystems und des Calciumstoffwechsels gegenseitig ergänzen.
| Bestandteil | Zugelassene EFSA-Wortlaute (Auswahl) |
|---|---|
| Vitamin K |
|
| Vitamin D |
|
| Magnesium |
|
Alle oben genannten Wortlaute wurden mit der Verordnung (EU) 432/2012 zugelassen.
In der wissenschaftlichen Literatur werden Studien zu den metabolischen Wechselwirkungen zwischen diesen Vitaminen und der Knochenmineralisierung veröffentlicht[3][4].
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich K2 MK-7 von Vitamin K1?
Ist Natto eine gute Quelle für Vitamin K2?
Sind K2 MK-7 und Nattokinase dasselbe?
Vertieftes Wissen über Vitamin K2
- Vitamin K2 MK-7 oder MK-4, Unterschiede zwischen den Formen
- Vitamin K2 MK-7 im Natto
- Calcium-Paradox
Dem Thema Vitamin K2 widmet sich auch der unabhängige Wissensdienst k2mk7.pl.
📚 Wissenschaftliche Quellen und Bibliografie
Die dargestellten Inhalte beruhen auf begutachteten wissenschaftlichen Veröffentlichungen:
- Bioverfügbarkeit von MK-7 aus Natto. Sato T. et al. (2012). Nutrition Journal. DOI: 10.1186/1475-2891-11-93
- MK-7 und Knochengewebe. Knapen M.H.J. et al. (2013). Osteoporosis International. DOI: 10.1007/s00198-013-2325-6
- Wechselwirkungen von Vitamin D und K. van Ballegooijen A.J. et al. (2017). International Journal of Endocrinology. DOI: 10.1155/2017/7454376
- Magnesium im Vitamin-D-Stoffwechsel. Uwitonze A.M., Razzaque M.S. (2018). JAOA. DOI: 10.7556/jaoa.2018.037
Rechtlicher und medizinischer Hinweis. Diese Seite dient der Aufklärung und ersetzt nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers. Die angeführten gesundheitsbezogenen Angaben zu Vitamin K, Vitamin D und Magnesium sind durch die Verordnung (EU) 432/2012 zugelassen und beziehen sich auf diese Nährstoffe, nicht auf ein bestimmtes Produkt. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist kein Arzneimittel und ersetzt keine abwechslungsreiche Ernährung. Vollständige Informationen finden Sie auf der Seite Rechtliche und medizinische Hinweise.